Donnerstag, 22. September 2016

Und es hat RUMMMS gemacht...

Scherben bringen Glück? Wenn das stimmt dann stehen uns jedenfalls glückliche Zeiten bevor.

Weniger glücklich waren wir allerdings vergangenen Samstag Abend. Gerade als wir es uns auf unserem Sofa gemütlich machten tat es einen riesen Schlag im Haus. Wir sind natürlich sofort aufgeschreckt und los gelaufen zu schauen wo denn der Knall herkam. Lange mussten wir jedenfalls nicht suchen denn direkt im Gäste-WC wurden wir fündig und erblicken das Grauen.

Das gerade erst vor wenigen Wochen angebrachte Glasbild hat sich der Schwerkraft hingegeben:

Auf seinem Weg in die Tiefe ist es allerdings nicht zimperlich mit unserem Haus umgegangen :-( Da es zunächst nur an einer Seite herunterfiel wurde die eine Wand zielgenau tranchiert um dann - nachdem auch die andere Bildseite ihrem Bruder folgte - auf unserem WC-Sitz und unseren Fliesen den Sturz abzubremsen.

Das traurige Ergebnis?

  • Der WC-Sitz ist kaputt
  • Unsere Wand ist nicht mehr flach wie die Niederlande sondern weißt erste Züge des Grand Canyon auf und
  • Zwei unserer Fliesen sind jetzt absolute Unikate geworden

Bilder vom Tatort



Wenn Ihr jetzt die Befestigung des Bildes an der Wand als Schuldigen verurteilen wollt so muss ich "In dubio pro reo" (Im Zweifel für den Angeklagten) ausrufen. Unsere Spax-Schrauben hängen nämlich weiterhin bombenfest und vom Krawall völlig unbeeindruckt in der Wand.
Das Gewicht des Bildes nicht ausgehalten hat dagegen eine vom Hersteller bereits ab Werk angeklebte Halterung.



Den Schaden haben wir dem Hersteller natürlich direkt gemeldet und wir sind jetzt gespannt was deren Versicherung antworten wird. Wir drücken uns schon selbst fleißig die Daumen, dass zumindest der Schaden ohne Murren komplett akzeptiert und finanziell ausgeglichen wird. Den Ärger und die Enttäuschung kann uns niemand mehr ausgleichen...

So schön wir solche Glasbilder weiterhin finden - hätten wir auch nur geahnt, dass ein solches Ergebnis entstehen könnte hätten wir diese niemals aufgehängt. Ein zweites Glasbild haben wir vorsorglich bereits abmontiert und werden dieses auch an den Hersteller zurückschicken.

Die nächsten Bilder werden ganz normale Leinwandbilder werden, soviel ist sicher...


Dienstag, 6. September 2016

Der erste Filterwechsel

Alle 6 Monate steht bei der Proxon ein Wechsel der Zu- und Abluftfilter im Gerät an. Mitte August war es also auch bei uns erstmals soweit gewesen. Die LED am Steuergerät im Wohnzimmer leuchtete auf und im Display erschien die Meldung "Filterwechsel". Wir hatten uns glücklicherweise schon etwas vorher (wir wussten ja, dass der Filterwechsel irgendwann anstehen würde - man kann die Restzeit auch im System selbst nachlesen) mit passenden Filtern eingedeckt.
Wir haben übrigens nicht die Filter von der Firma Zimmermann selbst über ihren Online-Shop erworben sondern nach günstigeren Alternativen gesucht. Bei Sparhai24 wurden wir dann fündig und der Preisunterschied ist doch erheblich:

Beim Proxon-Shop kostet eine Kombi-Paket aus F7-Filter für die Zuluft und G4-Filter für die Abluft für unser System 69,12 Euro (ohne Versandkosten). Bei Sparhai24 nur 33,90 Euro (wenn man mehrere Filter kauft sinkt der Preis auf bis zu 31,90 Euro). Wir haben uns daher direkt mal mit einigen Filtern eingedeckt und wir müssen sagen: Weder von der Haptik, noch von der Optik bemerken wir zu den Originalfiltern einen echten Qualitätsunterschied. Hier kann man also wirklich gut Geld sparen.

Wenn jemand einen Tipp für einen noch günstigeren Shop hat: Immer gern in den Kommentaren her damit :-)

Wer mit den Filterbegriffen nichts anfangen kann hier eine kurze Erläuterung:
  • F7 seht für einen Feinfilter der auch Pollen und kleinere Partikel wirkungsvoll abfangen soll. So ein Filter wird nur in der Zuluft benötigt und gerade Allergiker sollten wegen den Pollen diesen wählen.
  • G4 ist dagegen - wie der Name schon andeutet - ein Grobfilter. Feinere Partikel würden sich hier also durchschummeln können. In der Abluft ist dies aber völlig ausreichend.
Vorbereitet waren wir damit also stand dem Filterwechsel nichts mehr im Weg. Am Bedienpanel im Wohnzimmer daher den Wechsel der Filter initiiert (wodurch das Gerät heruntergefahren wird) und dann ab in den Keller.

Die Filter lassen sich über zwei Klappen an der Vorderseite des Geräts erreichen. Beim Wechsel muss dann nur darauf geachtet werden, dass die Filter in der korrekten Luftstrom-Richtung eingebaut werden. Auf den Filtern sind aber entsprechende Pfeile drauf, das ist also kein Problem.

Nach nicht einmal fünf Minuten war der Wechsel dann bereits erledigt. Gepasst haben die Nicht-Original-Filter übrigens gut. Kein Gefummel oder Gefrickel - so muss es sein.

So sah unser Zuluftfilter (F7) nach sechs Monaten Dauerbetrieb aus:

Ganz schön heftig, was?
Schon enorm wie viel Schmutz und Insekten sich im Filter verewigt haben. So heftig hatten wir es ehrlich gesagt nicht erwartet aber zum Glück ist alles im Filter und nicht im Haus gelandet. Die Abluft sah dagegen noch recht normal aus. Natürlich nicht mehr taufrisch aber zum Zuluftfilter war es dennoch ein Unterschied wie Tag und Nacht (habe hier allerdings leider kein Bild).

Zum Vergleich mal ein nagelneuer Zuluft-F7-Filter:

Ein kleiner Unterschied :-)
Mal schauen ob beim nächsten Filterwechsel in einem halben Jahr das Ergebnis dann wieder ähnlich beeindruckend ausfällt.

Donnerstag, 1. September 2016

Der erste Abschnitt der Gartenarbeiten ist erledigt

Es hat doch sehr viel länger gedauert als ursprünglich gedacht aber seit ein paar Wochen ist nun der erste Abschnitt unserer Gartenarbeiten erledigt: Die Terrasse, die Einfahrt und die Zuwegung sind erledigt und da Bilder bekanntlich mehr sagen als 1.000 Worte folgen hier doch gleich mal welche;




Die Bilder sind inzwischen schon etwas älter und direkt nach einem kleineren Wolkenbruch aufgenommen. Die Steine sehen daher etwas dunkler aus als sie normalerweise sind. So haben wir uns an diesem Tag immerhin das Gießen gespart und dafür ein paar Bilder geschossen ;-)

Mit dem Ergebnis der Arbeiten sind wir soweit zufrieden. Lediglich die Verzögerung der Arbeiten (es gab zweimal eine Pausierung) und einzelne notwendige Nacharbeiten (die dafür aber anstandslos umgesetzt wurden) wären - wenn man uns fragt - nicht notwendig gewesen. Aber jetzt kommen wir dafür (halbwegs) sauberen Fußes ins Haus und können unsere Autos in der Einfahrt parken. 

Der erste Schritt ist somit geschafft und geplant ist, dass wir noch in diesem Jahr die restlichen Arbeiten (Einfriedung, Rasen und Co.) beginnen und abschließen. Mal schauen ob wir dieses Ziel erreichen werden :-)

Die Kühlfunktion der Proxon ist in Betrieb

Nachdem die Kühlfunktion unserer Proxon nicht von Beginn an funktionierte, konnte diesem Umstand recht einfach entgegen gewirkt werden. Die Fehlerursache war eine falsche Zuordnung im Schaltschrank und so war nur ein kurzer Besuch eines Hanse-Elektrikers erforderlich damit wir auch endlich die Kühlung ausprobieren konnten.

Bei wahrlich tropischen Außentemperaturen konnten wir es ehrlich gesagt auch kaum erwarten ;-) Der Unterschied war dann auch wirklich enorm. Auch ohne die Kühlfunktion war es im Haus zwar kühler als draußen aber kaum war die Kühlfunktion in Betrieb war es zwischen innen und außen ein Unterschied wie Tag und Nacht. Man merkte direkt, dass die Luft deutlich weniger feucht war und in Zimmern deren Türen die meiste Zeit geschlossen waren war es teilweise schon fast zu kühl gewesen :-)

Von den reinen Temperaturen gab es laut Thermometer in der Proxon gar keine dramatische Veränderung (etwa 2 Grad) aber die gefühlte Veränderung war wirklich ein Segen (was nicht nur uns sondern auch unseren Gästen positiv aufgefallen ist). Dabei muss man natürlich ganz klar sagen, dass wir (zumindest die Süd-Seite) des Hauses auch immer aktiv durch die Rollläden verschattet hatten. Das ist einfach ein Muss im Hochsommer. Ich glaube eine ungefilterte Sonneneinstrahlung kann nicht mal eine echte Klimaanlage problemlos entgegen wirken.

Als Fazit können wir sagen, dass wir die Kühlfunktion nicht mehr missen wollen und sogar soweit gehen würden zu sagen, dass wir jedem der sich für eine Proxon entscheidet auch die Kühlfunktion mitnehmen sollte. Der Komfortgewinn ist einfach super und die Verbindung aus Verschattung und Abkühlung für uns ein Garant für eine erholsame Nacht mit angenehmen Temperaturen.

Die Kühlung haben wir nun erfahren und in ein paar Monaten werden wir auch wissen wie sich die Wärmeerzeugung unter "Extrembedingungen" schlägt. Wir sind schon gespannt.

Ganz schön ruhig hier geworden...

...werden sich vermutlich viele treue Leser gedacht haben und das zu Recht muss ich ja gestehen. Wenn ich so auf das Datum des letzten Eintrags schaue (30. Juni) dann ist es hier wirklich lange nichts passiert.

Also Weg mit den Spinnenwäben, den Staub weggepustet und wieder in die Tasten gehauen :-)

Zunächst aber eine kurze Info zur verlängerten Abwesenheit: Leider war der Grund weder eine ausgiebige Weltreise noch verlorenes Interesse (ganz im Gegenteil) sondern einfach die Kombination aus viel Arbeit im Beruf und (etwas weniger) Arbeit im Haus. So langsam wollten wir unser Häuschen ja auch wohnlich machen und so stand die Suche nach neuen Möbeln und deren Aufbau auf dem Programm - wobei die Suche nach passenden Möbelstücken meist länger dauerte als der nachfolgende Aufbau ;-)

Wir fühlen uns jedenfalls weiterhin richtig wohl in unserem Haus und würden (fast) alles wieder genau so machen. Aber auch die einen und anderen Erfahrungen haben wir gesammelt wo wir heute vielleicht anders entscheiden würden. Dazu aber in einem eigenen Beitrag in (hoffentlich naher) Zukunft mehr.

Viele Grüße
Thomas